Chaot oder Perfektionist – die Lösung steckt im Menschentyp

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Noch vor einigen Jahren habe ich darüber nachgegrübelt, warum sich einige Menschen, aus meiner Sicht, auffällig oder anders verhalten als ich zum Beispiel. Warum sie nicht so begeistert sind über neu entwickelte Ideen, vielfach nach dem Motto leben „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder direkt in Schockstarre verfallen bei Veränderungen.

Wer kennt ihn nicht, den zerstreuten Professor aus verschiedensten Filmen und Romanen oder die Bilder von Albert Einstein mit zerzaustem Haar, provokant und leicht verrückt drein schauend und manchmal mit herausgestreckter Zunge.

Auch heute finden wir diese zerstreuten und eigenwilligen Verhaltensweisen bei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie z. B. bei Prof. Dr. Karl Lauterbach, der für mich der Klassikers des „blauen“-Menschentyps ist. Hochgradig intelligent und in Interviews immer sehr bei sich.

Comedians und Karikaturisten nutzen die auffälligen Typmerkmale, um sich lustig zu machen. Mich ärgert das jedes Mal, weil es nur einmal mehr zeigt, wie wenig Menschen über Menschentypen wissen und wie intolerant unsere Gesellschaft noch heute ist.

Bei Stellenausschreibungen wird der Zahlen-, Daten-, Fakten-Typ gesucht und wenn sich ein geeigneter Bewerber findet, dann höre ich von Führungskräften der Geschäftsebene oder der Personalleitung „Aber der ist irgendwie merkwürdig“. Hier erläutere ich dann gerne, dass der blaue Menschentyp ein Spezialist für Zahlen, Daten und Fakten ist. Er ist ein kleiner Nerd. Und wenn man die Definition von Nerd einmal googelt, wird man erfahren, dass dieser eine Person mit Spezialinteresse ist jedoch mit sozialen Defiziten. Er lebt ein wenig in seiner Welt und ist eher introvertiert. Kein anderer Menschentyp ist jedoch derart kleinteilig im Hinterfragen von Angelegenheiten.

Die Frage ist nun, was für einen Typ braucht das Unternehmen? Die Eierlegende-Wollmilchsau gibt es nicht, auch wenn immernoch vergeblich nach ihr gesucht wird.

Und das sind nur wenige Merkmale von Menschentypen. Neumodischer Kram?

Neumodischer Kram oder langzeitige Forschung? Schon seit der Antike beschäftigen sich Menschen mit menschlichem Verhalten und versuchen Gemeinsamkeiten herauszufinden und zu kategorisieren und in Modellen zusammenzufassen. So entstanden in der Antike die Typenlehren:

– Die Vier-Elemente-Lehre Im 5. Jahrhundert vor Christus ging Empedokles davon aus, dass Menschen von den 4 Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde geprägt sind.

– Vier-Säfte-Lehre Hippokrates untersuchte die Zusammenhänge zwischen dem Temperament, den Körpersäften und den Erkrankungen, die ein Mensch erleidet. Die Begriffe der überlieferten „antiken Temperamentslehre“ kennen wir noch heute unter dem Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker und Melancholiker.

– Die Typenlehre des Ayurveda In dieser 5000 Jahre alten indischen Lehre wird nach Körper-, Stoffwechsel- und Verhaltensmerkmalen in Vata-, Pitta-, Kapha-Typ unter-schieden.

Die neuzeitlichen Typenlehren entstanden im 18. Jahrhundert: – Johann Heinrich Pestalozzi unterschied in hand- und kopfgeprägte Typen.

– in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unterteilte Carl Gustav Jung in Sach- und Menschenorientierung (Extraversion / Introversion) – Es folgten Erweiterungen und Abwandlungen von Jungs Theorien bspw. im Myers-Briggs-Typindikator, der in 16 verschiedene Typen unterscheidet.

– William Moulton Marston definierte 1928 die Typen: Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft.

Ca. 1950 leitete Paul D. McLean aus der Forschung des Gehirns das Modell der Biostrukturanalyse ab. Seit den 50er-Jahren entwickeln sich auf Basis dieser Forschungen immer wieder neue Abwandlungen und Modelle, bei denen immer wieder neueste wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen.

Eines dieser aktuellen Modelle, dass von Top-Führungskräfteberatern, Unternehmensexperten und Keynote-Speakern gelehrt wird, wenden auch wir in der Selfcare-Mentoring-Akademie an. Wir stellen die verschiedenen Menschentypyen des „zerstreuten Professors“, des „Alpha-Tiers“, des „Ü-Ei“-Typs und dem „Team-Player“ vor und helfen ein anderes Verständnis vom eigenen Menschentypen zu bekommen als auch im Umgang im Miteinander mit den anderen Menschentypen.

Gleichzeitig zeigen wir die Zusammenhänge von Menschentyp, Berufswahl und beruflicher Tätigkeiten auf und helfen Führungskräften Mitarbeitende typ- und bedarfsgerecht zu händeln und sich so das Leben um ein Vielfaches zu erleichtern.

Am 08.02.2022 um 18 Uhr startet das Modul 2 „Menschenkenntnis“ des Programms „Erfolgreich in 5 Schritten“.

Selbstverständlich gibt’s die Erkenntnisse auch im 1:1 Coaching. Immer mit PC-basiertem privaten Persönlichkeitstest inkl. Ergebnis und anschließender Auswertung.

Egal, ob Du neugierig geworden bist oder den Sinn dahinter bereits deutlich siehst, gute Voraussetzungen, um jetzt zu starten! Kontakt aufnehmen oder anmelden und los geht’s!

Gerade, wer aktuell in seiner Rolle im Beruf oder Privatleben leidet im Zusammenleben mit anderen, sollte diese Chance nutzen. Es hilft wirklich, versprochen und alle bisherigen Teilnehmer bestätigen es.

Ich freue mich auf Deine Anfrage.

Herzliche Grüße
Dagmar

 

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